Schimmel auf Kleidung: Stockflecken entfernen und den Stoff retten
Die meiste schimmelige Kleidung lässt sich retten. Bürsten Sie die Flecken im Freien ab, weichen Sie das Kleidungsstück einige Stunden in Sauerstoffbleiche und heißem Wasser ein und waschen Sie es dann bei der höchsten Temperatur, die das Pflegeetikett erlaubt. Eine Wäsche bei 60 °C und Trocknen in der Sonne wirken am besten.
Weiße Wäsche, die Chlorbleiche verträgt, kann direkt in eine Wäsche mit Bleichmittel. Wolle, Seide und Leder brauchen eine sanftere Behandlung. Der Trockner kommt erst zum Einsatz, wenn der Fleck verschwunden ist, weil Hitze ihn dauerhaft fixieren kann.

Weißer Schimmel breitet sich auf einem Lederschuh aus, der in einem feuchten Schrank stand. Photo by Lionel Allorge, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
Kleidung nimmt jeden Tag Schweiß, Regen und Dampf auf, und meist trocknet sie spurlos und wandert zurück in den Schrank. In einem feuchten Monat oder in einem Schrank an einer kalten Außenwand bleiben manche Teile lange genug feucht, dass Schimmel wächst.
Sie öffnen einen Koffer oder eine Aufbewahrungsbox, und zuerst steigt Ihnen der muffige Geruch in die Nase. Dann folgen die Flecken: weißer Flaum am Kragen, graugrüne Punkte auf einem Lieblingshemd.
Vielleicht haben Sie das Teil schon einmal gewaschen und den Geruch eine Woche später wieder bemerkt.
Wie bekommen Sie Schimmel also dauerhaft aus der Kleidung, ohne dass er sich auf die übrige Wäsche ausbreitet?
Fühlen Sie sich in der Nähe feuchter Kleidung und Räume unwohl? Machen Sie den kostenlosen Schimmeltoxin-Test.15 MinutenHinweis: Stockflecken, Moderflecken und Schimmel auf Kleidung bezeichnen dasselbe Problem, einen Pilzbewuchs auf feucht gelagertem Stoff.
Schimmel aus Kleidung entfernen, Schritt für Schritt
Diese Methode für schimmelige Kleidung funktioniert bei den meisten waschbaren Stoffen, darunter Baumwolle, Leinen, Jeans und Polyester. Wolle, Seide, Leder und Feinwäsche brauchen eine sanftere Behandlung, die weiter unten für jeden Stoff beschrieben ist.
- 1Die Kleidung nach draußen bringen. Eine weiche Bürste oder kräftiges Ausschütteln entfernt lose Sporen und oberflächlichen Bewuchs, bevor der Stoff nass wird. Maske und Handschuhe helfen, wenn Sie empfindlich sind oder viele Teile behandeln.
- 2Die Teile getrennt halten. Schimmelige Kleidung kommt bis zur Wäsche in einen eigenen Beutel, fern vom Wäschekorb und von sauberer Wäsche. Ein kurzer Blick auf Kleidung, die damit in Berührung kam, und auf alles, was daneben in Plastik lagerte, zeigt Flecken früh.
- 3Das Pflegeetikett prüfen. Die Zahl oder die Punkte im Waschbottich zeigen die Höchsttemperatur: ein Punkt steht für 30 °C, zwei für 40 °C, drei für 50 °C und vier für 60 °C. Ein leeres Dreieck erlaubt jedes Bleichmittel, ein Dreieck mit zwei Schrägstrichen nur Sauerstoffbleiche, ein durchgestrichenes gar keins. Ohne Etikett zeigt ein Test an einer inneren Naht, wie die Farbe reagiert.

- 4In Sauerstoffbleiche einweichen. Lösen Sie Sauerstoffbleiche nach Packungsangabe in dem heißesten Wasser auf, das der Stoff verträgt. Beim US-Produkt OxiClean ist es zum Einweichen etwa ein Messlöffel auf knapp 4 Liter. Lassen Sie die Kleidung eine bis acht Stunden darin, bei alten Flecken über Nacht.
- 5Heiß und separat waschen. Waschen Sie die eingeweichte Kleidung getrennt mit Ihrem üblichen Waschmittel bei der höchsten Temperatur, die das Etikett erlaubt. Sind 60 °C erlaubt, nutzen Sie sie. Kühlere Wäschen reinigen den Stoff, lassen aber mehr Pilze am Leben.
- 6Einen zusätzlichen Spülgang wählen. Ein zweiter Spülgang entfernt abgestorbene Sporen, gelöste Verfärbungen und Mittelreste aus den Fasern.

- 7In der Sonne trocknen oder auf der Leine an bewegter Luft. Sonnenlicht bleicht Schimmelflecken aus und hilft, verbliebene Pilze abzutöten. Bunte Kleidung hängen Sie am besten auf links, damit sie weniger ausbleicht.
- 8Vor dem Trockner kontrollieren. Ist noch ein Fleck zu sehen, wiederholen Sie Einweichen und Waschen. Heißes Trocknen im Trockner kann einen Fleck dauerhaft fixieren.
- 9Die Maschine danach reinigen. Ein heißer Leerwaschgang verhindert, dass Sporen aus der schimmeligen Ladung in die nächste Wäsche gelangen, und beseitigt Bewuchs in der Maschine selbst.
Bei der Handwäsche gilt dieselbe Reihenfolge. Sie weichen im Eimer ein, bürsten vorsichtig mit einer weichen Bürste und spülen gründlich nach, weil die Handwäsche selten hohe Temperaturen erreicht.
Welche Mittel gegen Schimmel in Kleidung wirken
Heißes Wasser leistet bei jeder Wäsche den Großteil der Arbeit. Welches Mittel gegen Schimmel Sie ergänzen, hängt von Stoff und Farbe ab.

Sie ist die vielseitigste Wahl für bunte und weiße Kleidung. In heißem Wasser setzt sie Sauerstoff frei, der Schimmelflecken löst und die organischen Rückstände abbaut, von denen Schimmel lebt. Die meisten Farben bleiben dabei erhalten. In Deutschland ist sie etwa als Vanish Oxi Action oder als reines Natriumpercarbonat erhältlich. Für Wolle, Seide und Leder eignet sie sich nicht.
Sie ist die stärkste Option für weiße Baumwolle und weißes Leinen mit dem leeren Bleichdreieck auf dem Etikett. Sie tötet Schimmel und entfernt dunkle Verfärbungen schnell. Sie bleicht aber Farben aus, schwächt Wolle und Seide und zersetzt Elasthan, deshalb gehört sie nur an bleichfeste weiße Wäsche.
Ein Glas weißer Essig (etwa 250 ml) im Spülgang hilft gegen muffigen Geruch und löst leichte Stockflecken. Er wirkt schonend auf den meisten Stoffen und passt zu Kleidung, die kein Bleichmittel verträgt. Essig und Chlorbleiche dürfen nie in dieselbe Ladung oder denselben Eimer, weil dabei Chlorgas entsteht.
Amerikanische Anleitungen empfehlen Borax oft als Waschverstärker. In der EU ist Borax als fortpflanzungsgefährdend eingestuft und wird nicht an Privatpersonen abgegeben, deshalb raten wir davon ab. Sauerstoffbleiche und ein heißer Waschgang erfüllen denselben Zweck.
Produkte wie EC3 Laundry Additive werden für schimmelempfindliche Menschen beworben und sollen Sporen und Geruch aus Textilien entfernen. Sie werden hauptsächlich in den USA verkauft. Für Bettwäsche und Kleidung von Menschen, die auf Schimmel reagieren, kommen sie ergänzend zu einer heißen Wäsche infrage.
Ein Teelöffel (etwa 5 ml) Teebaumöl in der Wäsche wirkt zusätzlich pilzhemmend. Für Katzen ist es giftig, deshalb braucht die Wäsche in Haushalten mit Katze einen gründlichen Spülgang.
Natron hilft vor allem gegen Geruch und tötet Schimmel kaum ab. Etwa 100 g in der Wäsche erfrischen Kleidung, die sauber aus der Maschine kommt, aber noch leicht muffig riecht.
Schimmelige Kleidung nach Stoffart reinigen
Jeder Stoff reagiert anders auf Hitze und Bleichmittel, deshalb passen Sie die Grundmethode ein wenig an das Teil an, das Sie retten möchten.
Diese Stoffe vertragen die heißeste Wäsche. Nach dem Ausbürsten beseitigt ein Bad in Sauerstoffbleiche oder eine Wäsche mit Bleichmittel bei 60 °C den meisten Schimmel. Sonnenlicht erledigt den Rest und hellt die Wäsche auf.
Hier ist Sauerstoffbleiche die sicherere Wahl, mehrere Stunden eingeweicht in dem heißesten Wasser, das das Etikett erlaubt. Auf links gedreht bleibt die Farbe beim Waschen und in der Sonne besser erhalten.
Sportshirts, Leggings und Trikots erlauben meist 30 °C oder 40 °C, und Hitze schadet den elastischen Fasern. Ein Bad in Sauerstoffbleiche in warmem Wasser, eine Wäsche mit enzymhaltigem Waschmittel und ein Essigspülgang wirken hier besser als Hitze. Weichspüler lassen Sie am besten weg, weil er die Fasern überzieht und Geruch einschließt.
Wolle braucht kühles Wasser, Wollwaschmittel und eine sanfte Behandlung und verträgt weder Sauerstoff- noch Chlorbleiche. Gegen leichten Schimmel helfen ein Bad in kühlem Wasser mit einem Schuss weißem Essig, eine Schonwäsche und liegendes Trocknen an frischer Luft. Starken Bewuchs auf einem guten Mantel überlassen Sie besser einer Fachreinigung.
Diese Stoffe sind am empfindlichsten. Für leichte Flecken eignen sich vorsichtiges Ausbürsten im Freien, eine kühle Handwäsche mit mildem Waschmittel und ein verdünnter Essigspülgang. Bei wertvollen Stücken ist eine professionelle Reinigung der sicherere Weg.
Zuerst bürsten Sie den Schimmel im Freien ab und lüften das Kleidungsstück einige Stunden in der Sonne. Sagen Sie der Reinigung, dass es sich um Schimmel handelt, damit der Fleck gezielt vorbehandelt wird.
Lederjacken, Schuhe, Taschen und Gürtel zeigen Schimmel oft früher als Stoff. Eine weiche Bürste entfernt den losen Bewuchs im Freien. Ein Tuch, angefeuchtet mit gleichen Teilen Isopropanol und Wasser, tötet den Rest ab, danach folgt eine Lederpflege, sobald alles trocken ist. Wildleder braucht eine Wildlederbürste und nur einen sehr sparsamen Einsatz der Alkoholmischung.
Sie werden heiß mit parfümfreiem Waschmittel gewaschen und vollständig in der Sonne getrocknet. Viele Eltern ersetzen günstige Teile mit starkem Bewuchs einfach.
Handtücher schimmeln häufiger als alles andere, weil sie naturgemäß feucht weggelegt werden. Eine heiße Wäsche mit Sauerstoffbleiche und danach eine zweite heiße Wäsche mit einem Glas Essig und ohne Waschmittel beseitigen bei den meisten Handtüchern den Geruch.
Muffigen Geruch aus Kleidung entfernen
Kleidung, die sauber aussieht, aber abgestanden riecht, hält noch etwas in den Fasern fest. Meist sind es Schimmelreste, Bakterien oder Rückstände von Waschmittel und Weichspüler, die beides einschließen.
Ein langes Bad in Sauerstoffbleiche und heißem Wasser, gefolgt von einer heißen Wäsche ohne Weichspüler, entfernt die meisten dieser Rückstände. Trocknen im Freien bei Sonne oder bewegter Luft hilft mehr als jedes Duftprodukt, das den Geruch nur überdeckt.
Wann Sie schimmelige Kleidung wegwerfen sollten
Die meiste schimmelige Kleidung verträgt ein oder zwei vollständige Durchgänge aus Einweichen und Waschen, bevor Sie entscheiden müssen. Manche Teile sind nicht mehr zu retten, und wenn Sie sie aussortieren, bleibt der Schimmel aus der übrigen Wäsche fern.
Ein Kleidungsstück ist meist verloren, wenn der Stoff dort, wo der Schimmel wuchs, dünn geworden, gerissen oder löchrig ist. Dasselbe gilt für Kleidung, die nach zwei bis drei vollständigen Behandlungen immer noch muffig riecht oder neuen Bewuchs zeigt.
Kleidung, die mit Hochwasser oder Abwasser in Berührung kam, braucht eine heiße Wäsche mit Waschmittel. Die US-Gesundheitsbehörde CDC (englischsprachige Quelle) rät, Textilien zu entsorgen, die sich nicht heiß waschen lassen. Babykleidung, Bettwäsche und alles, was nah am Gesicht getragen wird, ersetzen Sie im Zweifel leicht.
Bevor Sie etwas wegwerfen, verschließen Sie es am besten in einem Beutel, damit sich auf dem Weg zur Tonne keine Sporen verteilen. Wertvolle Stücke oder Erinnerungsstücke können Sie einer Fachreinigung anvertrauen, die sich mit Schimmel und Restaurierung auskennt.
Schimmel, Stockflecken oder nur ein Fleck?
Schimmel auf Kleidung zeigt sich als Punkte oder Flecken, die sich von einer Stelle aus ausbreiten, oft entlang von Nähten, Kragen und Falten, in Weiß, Grau, Grün oder Schwarz. Frischer Bewuchs sitzt auf den Fasern und wirkt leicht flaumig oder pudrig. Ein gewöhnlicher Fleck liegt flach im Gewebe.
Stockflecken sind eine frühe, flache Form desselben Bewuchses, ein heller Belag, der sich leicht abbürsten und auswaschen lässt. Es ist derselbe Unterschied wie bei Stockflecken und Schimmel im Badezimmer: Das eine bleibt auf der Oberfläche, das andere wächst in das Material hinein.
Orangefarbene Flecken sind oft Rost von Wasser oder einem Metallverschluss, und gelbe Flecken unter den Achseln stammen von Schweiß. Rosa Schleim auf Handtüchern ist meist das Bakterium Serratia marcescens, das sich von Seifenresten ernährt.
Heller, flauschiger weißer Schimmel auf eingelagertem Stoff kann auf den ersten Blick wie Staub aussehen. Wenn Sie unsicher sind, unterscheidet der kostenlose Schimmeldetektor anhand eines Fotos einen Schimmelfleck von einem gewöhnlichen Fleck.
Ist Schimmel auf Kleidung gefährlich?
Für die meisten Menschen ist es unbedenklich, schimmelige Kleidung kurz anzufassen. Bedenklich ist das Einatmen von Sporen und Bruchstücken oder das stundenlange Tragen des Stoffs auf der Haut.
Schimmelsporen sind verbreitete Allergene. Bei empfindlichen Menschen können sie Niesen, eine verstopfte Nase, juckende Augen, Hautreizungen und Asthmaanfälle auslösen. Wer ungewaschene schimmelige Kleidung trägt, hat dieses Material den ganzen Tag auf der Haut und unter der Nase.
Schimmel auf mehreren Kleidungsstücken gleichzeitig deutet meist auf ein Feuchteproblem im Raum selbst hin, und von dort kommt der größte Teil der Belastung. Ein muffiger Geruch in der Wohnung, der bleibt, nachdem die Kleidung sauber ist, weist auf Bewuchs in der Nähe hin, oft hinter dem Schrank an einer Außenwand. Breitet sich dunkler Bewuchs auf der Wand selbst aus, braucht der Raum eine Schimmelsanierung, und eine Wäsche allein reicht nicht.
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Test jetzt startenWarum Kleidung schimmelt und wie Sie vorbeugen
Schimmelsporen landen ständig auf Kleidung, wachsen aber nur, wenn der Stoff ein bis zwei Tage feucht bleibt und Nahrung findet. Schweiß, Hautfett, Essensreste und Waschmittelrückstände dienen als Nahrung, und Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und Wolle sind selbst Nahrung.
Meist geht schimmelige Kleidung auf eine Ladung zurück, die in der Waschmaschine liegen blieb, auf eine verschlossene Sporttasche, auf feucht weggeräumte Kleidung oder auf einen Schrank an einer kalten Außenwand. Häufig ist auch Kleidung betroffen, die in Plastik im Keller oder auf dem Dachboden lagert, und Wäsche, die in feuchten Sommern oder nassen Wintern in der Wohnung trocknet.
Vorbeugen heißt, Kleidung schnell zu trocknen und die Luft um sie herum trocken zu halten.
- Vor dem Einräumen vollständig trocknen. Kleidung, die auch nur leicht feucht weggeräumt wird, beginnt innerhalb von ein bis zwei Tagen zu schimmeln. Bei feuchtem Wetter holen ein Ventilator am Wäscheständer oder ein Durchgang mit dem Bügeleisen die letzte Feuchtigkeit heraus.
- Die Waschmaschine zügig ausräumen. Nasse Wäsche, die in der Trommel liegen bleibt, ist einer der häufigsten Ausgangspunkte. Ein Handy-Wecker zum Programmende löst das Problem.
- Luft im Kleiderschrank bewegen. Ein kleiner Abstand zwischen Schrank und Außenwand lässt Luft zirkulieren und verhindert, dass sich dahinter Kondenswasser bildet. Auch die Türen ab und zu eine Stunde offen zu lassen hilft.
- Die Luftfeuchtigkeit im Blick behalten. Ein günstiges Hygrometer zeigt, ob der Raum dauerhaft über 60 % liegt. Ein Luftentfeuchter bringt ein Schlafzimmer oder eine Kammer in den Bereich von 40 bis 50 %, in dem Schimmel schlecht wächst. Raumentfeuchter-Boxen mit Granulat aus Calciumchlorid oder Beutel mit Silicagel helfen in kleinen Schränken.
- In atmungsaktiven Hüllen lagern. Kleidersäcke aus Baumwolle lassen den Stoff atmen, während Plastik- und Vakuumbeutel jede eingeschlossene Feuchtigkeit festhalten. Alles, was länger eingelagert wird, muss vorher sauber und vollständig trocken sein.
- Eingelagerte Kleidung regelmäßig lüften. Nehmen Sie Saisonkleidung alle ein bis zwei Monate heraus, schütteln Sie sie aus und lüften Sie sie in der Sonne. So fallen Probleme früh auf, besonders in feuchten Sommern und nassen Wintern.
Häufige Fragen
Lässt sich Schimmel aus Kleidung herauswaschen?
Ja, die meiste waschbare Kleidung lässt sich retten. Ausbürsten im Freien, Einweichen in Sauerstoffbleiche und eine Wäsche bei der höchsten erlaubten Temperatur beseitigen den Schimmel in den meisten Fällen. Alte Flecken brauchen eventuell einen zweiten Durchgang.
Wie wasche ich schimmelige Kleidung?
Getrennt von der übrigen Wäsche, nachdem Sie den Schimmel im Freien ausgebürstet und die Kleidung in Sauerstoffbleiche eingeweicht haben. Eine Wäsche bei der höchsten Temperatur, die das Etikett erlaubt, idealerweise 60 °C, ein zusätzlicher Spülgang und Trocknen in der Sonne beseitigen den meisten Schimmel.
Wie entferne ich Schimmel aus Kleidung ohne Bleichmittel?
Ein Bad in heißem Wasser mit einem Glas weißem Essig, gefolgt von einer heißen Wäsche und Trocknen in der Sonne, entfernt leichten Schimmel. Sauerstoffbleiche enthält kein Chlor und ist bei stärkeren Flecken auf bunter Kleidung der nächste Schritt.
Bei welcher Temperatur stirbt Schimmel in der Wäsche?
Eine Wäsche bei 60 °C tötet den meisten Schimmel auf Textilien ab. In einer Studie mit zu Hause gewaschenen Socken überlebten Pilze auf 36 % der Proben bei 40 °C, aber nur auf 6 % der Proben bei 60 °C. Kleidung, die keine 60 °C verträgt, ist stärker auf Sauerstoffbleiche, Essig und Sonnenlicht angewiesen.
Tötet Essig Schimmel auf Kleidung?
Weißer Essig hilft gegen leichte Stockflecken und muffigen Geruch, besonders im Spülgang. Er ist schonender als Bleichmittel und passt zu empfindlichen Stoffen. Bei starkem Bewuchs bewirken ein Bad in Sauerstoffbleiche und eine heiße Wäsche mehr.
Darf ich bei bunter Kleidung mit Schimmel Bleichmittel verwenden?
Chlorbleiche entfärbt die meisten gefärbten Stoffe. Sauerstoffbleiche ist für Buntes die sicherere Wahl, und ein Test an einer inneren Naht zeigt, wie die Farbe reagiert.
Was ist das beste Mittel gegen Schimmel in Kleidung?
Sauerstoffbleiche passt zu den meisten Stoffen und Farben, eingesetzt in einem langen, heißen Bad. Chlorbleiche wirkt am besten auf weißer Baumwolle und weißem Leinen. Bei Wolle, Seide und Leder richten sanftere Mittel wie weißer Essig oder verdünnter Isopropanol weniger Schaden an.
Wie bekomme ich Stockflecken aus Kleidung?
Stockflecken sind Schimmel und lassen sich genauso entfernen. Ausbürsten im Freien, Einweichen in Sauerstoffbleiche und eine heiße Wäsche beseitigen das meiste davon. Trocknen in direkter Sonne erledigt den Rest und hilft, dass sie nicht wiederkommen.
Kann Schimmel von einem Kleidungsstück auf andere übergehen?
Ja. Sporen wandern zwischen Stoffen, die sich im Schrank, im Wäschekorb oder in derselben Ladung berühren. Schimmelige Kleidung getrennt zu waschen und die Maschine danach zu reinigen, verhindert die Ausbreitung.
Tötet Sonnenlicht Schimmel auf Kleidung?
Sonnenlicht trocknet Stoff schnell, sein UV-Anteil tötet einen Teil der Sporen an der Oberfläche ab und bleicht Schimmelflecken aus. Es wirkt am besten nach der Wäsche und ersetzt sie nicht. Dunkle Farben können bei langer Sonneneinwirkung ausbleichen.
Kann ich Kleidung tragen, die verschimmelt war?
Ist sie gewaschen, vollständig getrocknet und ohne Fleck und Geruch, können Sie sie in der Regel bedenkenlos tragen. Ungewaschene schimmelige Kleidung hält Sporen an Ihrer Haut und nahe an Ihrer Nase, was Menschen mit Allergien oder Asthma reizen kann.
Sollte ich schimmelige Kleidung wegwerfen?
Nur wenn der Stoff dünn geworden oder gerissen ist oder der Schimmel nach zwei bis drei vollständigen Behandlungen zurückkehrt. Kleidung aus Hochwasser, die sich nicht heiß waschen lässt, und Babysachen mit starkem Bewuchs ersetzen Sie meist besser.