VCS-Test: kostenloser Online-Sehtest der visuellen Kontrastempfindlichkeit

Der VCS-Test misst, wie gut Sie feine Unterschiede zwischen Hell und Dunkel erkennen, und genau diese Fähigkeit gehört zu den frühesten messbaren Folgen einer Biotoxin-Belastung. Wessen Kontrastempfindlichkeit in einem bestimmten Bereich gesunken ist, bemerkt im Alltag meist nichts davon, und deshalb lohnt sich die Messung.

Der Test dauert etwa fünfzehn Minuten, läuft nach einer kurzen Bildschirmkalibrierung im Browser und zeigt das Ergebnis sofort. Auf dieser Website ist er kostenlos und ohne Konto möglich, und er bewertet Ihr Ergebnis anhand des Musters, das mit einer Biotoxin-Belastung aus feuchtegeschädigten Gebäuden verbunden ist.

Für wen der Test gedacht ist

Sie vermuten, dass Ihre Wohnung oder Ihr Büro Ihrer Gesundheit schadet.

Beschwerden, die nachlassen, wenn Sie nicht zu Hause oder bei der Arbeit sind, und zurückkehren, sobald Sie wieder dort sind, bilden das Muster, das sich zu messen lohnt. Der Test liefert Ihnen dafür einen objektiven Messwert.

Sie haben eine Diagnose, die nie ganz gepasst hat.

Die Kontrastempfindlichkeit gehört zu den wenigen Markern in diesem Bereich, die sich innerhalb von Wochen verändern. Damit lässt sich auch eine Vermutung überprüfen, über die Beschreibung eines Zustands hinaus.

Sie sind Ärztin, Arzt oder in der Forschung tätig.

Das Protokoll, die Grenzwerte bei 6 und 12 Zyklen pro Grad, die Auswertung und die Grenzen dessen, was ein Ergebnis aussagt, finden Sie vollständig auf dieser Seite.

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Der Test ist derzeit auf Englisch verfügbar.

Was ein VCS-Test misst

Kontrastempfindlichkeit ist etwas anderes als Sehschärfe, und dieser Unterschied erklärt, was der Test erfasst. Die Sehschärfe, beim Augenarzt oder Optiker als Visus angegeben (1,0 entspricht dem amerikanischen 20/20), beschreibt das kleinste Detail, das Sie bei hohem Kontrast auflösen. Die Kontrastempfindlichkeit beschreibt den schwächsten Hell-Dunkel-Unterschied, den Sie bei einer bestimmten Detailgröße erkennen. Jemand kann perfekt scharf sehen und trotzdem deutlich an Kontrastempfindlichkeit verloren haben, und deshalb bleibt dieses Defizit unbemerkt.

Der Test zeigt runde Felder mit Streifenmustern, sogenannten Sinusgittern, in fünf Ortsfrequenzen mit jeweils neun Kontraststufen. Die Ortsfrequenz beschreibt, wie fein die Streifen sind, angegeben in Zyklen pro Grad Sehwinkel. Jedes Feld ist senkrecht oder um fünfzehn Grad nach links oder rechts geneigt. Wenn Sie die Ausrichtung richtig erkennen, ist belegt, dass Sie das Muster bei diesem Kontrast auflösen.

Trägt man den schwächsten erkennbaren Kontrast für jede Ortsfrequenz auf, entsteht die Kontrastempfindlichkeitsfunktion, kurz CSF-Kurve. Bei Biotoxin-Erkrankungen zeigt diese Kurve einen typischen Einbruch im mittleren Bereich, während sie an den Rändern hält. Nach genau dieser Form sucht das Screening.

90 %
42 %
18 %
8 %
3,5 %
Der Kontrast nimmt von links nach rechts ab. Bei jedem Feld geben Sie an, ob die Streifen senkrecht verlaufen, um fünfzehn Grad nach links oder nach rechts geneigt sind oder gar nicht zu erkennen sind. Das Feld, ab dem Sie es nicht mehr sagen können, markiert Ihre Schwelle bei dieser Ortsfrequenz.

Die Wissenschaft hinter dem Kontrastsehtest

Das Verfahren geht auf den Functional Acuity Contrast Test (FACT) zurück, den Arthur Ginsburg entwickelt hat. Dr. Ritchie Shoemaker hat ihn in seiner klinischen Arbeit mit Patientendaten aus rund drei Jahrzehnten für das Biotoxin-Screening angepasst.

Die physiologische Kette verläuft über die Durchblutung. Bei Menschen, die Biotoxine schlecht abbauen, löst eine Belastung eine anhaltende Reaktion der angeborenen Immunabwehr aus. Daran ist das Komplementfragment C4a beteiligt, das kleine Blutgefäße verengt und die Durchblutung senkt. Die Kapillarnetze, die Netzhaut und Sehnervenkopf versorgen, sind dafür besonders anfällig. Eine verminderte Durchblutung dort beeinträchtigt das magnozelluläre System, den Sehkanal für mittlere Ortsfrequenzen. Forschende haben diese Defizite mit einer Minderdurchblutung in Verbindung gebracht, die direkt per Laser-Flowmetrie gemessen wurde.

Dieser Mechanismus erklärt die zwei Eigenschaften, die den Test nützlich machen. Die Defizite bündeln sich bei 6 und 12 Zyklen pro Grad und ergeben so eine erkennbare Signatur. Und weil die Ursache in der Durchblutung liegt und keine bleibende Schädigung ist, bildet sich das Defizit zurück, wenn die Entzündung abklingt. Eine deutliche Besserung zeigt sich oft schon zwei Wochen nach Beginn einer wirksamen Behandlung, und nach erneuter Belastung sinken die Werte innerhalb weniger Tage wieder.

045901351801,5361218Ortsfrequenz (Zyklen pro Grad)KontrastempfindlichkeitGesunder BereichBiotoxin-Muster
Die schattierten Spalten markieren 6 und 12 Zyklen pro Grad. Eine Kurve, die dort abfällt und an den Rändern hält, ist die Signatur, nach der das Screening sucht. Ein gleichmäßiges Defizit über alle fünf Frequenzen deutet deshalb auf eine andere Ursache.

Der ausführliche Forschungshintergrund beschreibt den Biotoxin-Pfad genauer, auch wo die Belege stark und wo sie umstritten sind.

Wir veröffentlichen eigene Forschung zu Schimmel und zitieren die Arbeit anderer. Unsere Studie dazu, wie Verbraucher Laborberichte zu Schimmel und Biotoxinen verstehen, hat eine registrierte DOI, ist bei Zenodo unter CC BY 4.0 archiviert und in OpenAIRE indexiert. Dieses Screening-Werkzeug wird in der Fachliteratur zu Biotoxin-Belastung und Früherkennung namentlich zitiert. Zu den Studien und Zitaten.

So läuft der Test ab, Schritt für Schritt

Bildschirmkalibrierung, etwa zwei Minuten. Jeder Bildschirm unterscheidet sich in Pixeldichte und Gamma, und ohne Korrektur würden die Streifenmuster in falscher Größe und mit falschem Kontrast erscheinen. Die Kalibrierung bestimmt die Pixeldichte, indem Sie einen Umriss auf dem Bildschirm an eine Karte im Scheckkartenformat anpassen. Danach ermittelt sie das Gamma, während Sie zwei graue Felder angleichen, bis sie verschmelzen. Ein unkalibrierter Kontrasttest liefert Ergebnisse, die sich nicht mit Referenzdaten vergleichen lassen.

Der Sehtest, etwa sechs Minuten. Jedes Auge wird einzeln getestet, während das andere abgedeckt ist. Sie bestimmen die Ausrichtung jedes Streifenmusters oder geben an, dass Sie es nicht erkennen, bei abnehmendem Kontrast in jeder Ortsfrequenz. Sobald Ihre Schwelle bei einer Frequenz gefunden ist, endet der Test dort, ohne die übrigen Felder abzufragen.

Symptomfragebogen, etwa sieben Minuten. Einundfünfzig Fragen aus neun Bereichen decken die siebenunddreißig von Shoemaker beschriebenen Symptome ab, geordnet in dreizehn Cluster und jeweils nach Häufigkeit und Stärke bewertet. Durch diese doppelte Bewertung taugt der Wert auch als Ausgangspunkt, um Veränderungen zu verfolgen.

Bericht. Sie erhalten Kontrastkurven (CSF) für jedes Auge und eine Clusteranalyse Ihrer Antworten. Dazu kommen eine Einschätzung des Belastungsmusters, die Schimmel, Borreliose, postvirale Muster und Schwermetalle unterscheidet, und Vorschläge für nächste Schritte mit aussagekräftigen Laboruntersuchungen.

Das Screening läuft in Ihrem Browser und dauert von der Kalibrierung bis zum Ergebnis etwa fünfzehn Minuten.

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Der Test ist derzeit auf Englisch verfügbar.

Ob Ihre Augen geeignet sind

Die Auswertung setzt voraus, dass Ihr Sehsystem ansonsten gesund ist. Bestimmte Umstände beeinflussen daher, wie viel Gewicht ein Ergebnis hat.

Sehschärfe. Die Ergebnisse sind auswertbar, wenn jedes getestete Auge mit oder ohne Korrektur mindestens einen Visus von 0,4 erreicht. Das entspricht 20/50 in der amerikanischen Schreibweise, 6/15 oder LogMAR 0,4. Wenn Sie eine aktuelle Brille tragen und gut damit sehen, erfüllen Sie diese Schwelle sehr wahrscheinlich. Liegt ein Auge darunter, liefert der Test mit dem anderen Auge allein trotzdem ein brauchbares Ergebnis. Liegen beide darunter, ist eine Untersuchung vor Ort der bessere Weg.

Brille und Kontaktlinsen. Tragen Sie Ihre gewohnte Brille oder Ihre Kontaktlinsen, wenn Sie sie im Testabstand normalerweise brauchen. Eine Brille ist etwas besser geeignet, weil manche Kontaktlinsen die Kontrastempfindlichkeit leicht beeinflussen.

Gläser, die Sie meiden sollten. Polarisierende Gläser verbessern die Kontrastempfindlichkeit über alle Ortsfrequenzen und verfälschen die Ergebnisse nach oben. Blaulichtfilter und gelb getönte Gläser, die mit besserem Kontrast beworben werden, wirken genauso. Beide gehören nicht in einen Screeningtest.

Prismengläser und Monovision-Kontaktlinsen erschweren die Auswertung, weil Prismen die Kontrastempfindlichkeit von vornherein senken können und Monovision jedem Auge eine andere Brennweite gibt. Um Veränderungen über die Zeit zu verfolgen, bleibt der Test nützlich, doch ein einzelnes positives oder negatives Ergebnis hat weniger Gewicht. Es lohnt sich, beides gegenüber der Ärztin oder dem Arzt zu erwähnen, die Ihr Ergebnis bewerten.

Augenerkrankungen. Grauer Star, Grüner Star, Makuladegeneration und Nystagmus senken die Kontrastempfindlichkeit unabhängig von einer Biotoxin-Belastung. Bei diesen Erkrankungen lässt sich ein positives Ergebnis nicht sicher auf Biotoxine zurückführen. Wiederholte Tests zeigen Veränderungen gegenüber dem eigenen Ausgangswert aber weiterhin zuverlässig.

Alter. Die Kontrastempfindlichkeit steigt in der Kindheit, erreicht im Erwachsenenalter ihren Höhepunkt und nimmt später wieder ab, vor allem oberhalb von 6 Zyklen pro Grad. Die Referenzdaten berücksichtigen das. Es erklärt aber, warum ältere Menschen auch ohne jede Belastung näher an der Schwelle liegen können.

Anforderungen an Bildschirm und Gerät

Die Qualität des Bildschirms entscheidet, ob die Kalibrierung gelingen kann, und manche Geräte können die nötigen Kontraststufen schlicht nicht genau darstellen.

1Neuere Tablets und Smartphones

Eine hohe Pixeldichte stellt die Streifen klein und scharf dar und erlaubt einen bequemen Testabstand.

2Desktop-Monitore

Zuverlässig, wenn der Bildschirm einigermaßen aktuell ist und die Helligkeit auf einem normalen Arbeitsniveau liegt.

3Laptop-Bildschirme

Die Bildqualität ist meist geringer, und die Darstellung weicht nach einigen Jahren von der Spezifikation ab. Geräte von Apple sind hier meist die Ausnahme.

Ein Gerät, das in den letzten vier bis fünf Jahren hergestellt wurde, ist ein guter Richtwert.

Die Pixeldichte bestimmt auch Ihren Testabstand. Deshalb kann der Abstand, den die Kalibrierung nennt, von den etwa 46 cm abweichen, die für gedruckte Tafeln gelten. Eine geringere Pixeldichte erfordert größere Muster, und dann sitzen Sie weiter entfernt, damit die Ortsfrequenz am Auge stimmt.

Die Raumbedingungen spielen eine kleinere Rolle als oft gedacht, sind aber nicht egal. Ideal sind gedämpftes Licht ohne völlige Dunkelheit, keine Blendung oder Spiegelung auf dem Bildschirm, eine Helligkeit zwischen 50 und 70 %, die native Auflösung und kein Browser-Zoom. Automatische Helligkeitsanpassung und Kontrasteinstellungen der Bedienungshilfen schalten Sie am besten aus, weil beide die Kalibrierung stören.

Meldet die Gamma-Kalibrierung einen Wert außerhalb des normalen Bereichs, arbeitet der Bildschirm außerhalb der Herstellerangaben. Helligkeit und Kontrast auf mittlere Werte zu stellen, behebt die meisten Fälle, und ein neueres Gerät löst den Rest.

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So lesen Sie Ihre VCS-Testergebnisse

Die Ergebnisse werden nach Spalten angegeben, die jeweils einer Ortsfrequenz entsprechen. Das Muster über die Spalten hinweg sagt mehr als jeder einzelne Wert.

Die Spalten A und B mit 1,5 und 3 Zyklen pro Grad liegen am niederfrequenten Ende. Defizite, die sich auf diese Spalten beschränken, wurden in Einzelberichten eher mit Nährstoffmangel als mit einer Biotoxin-Belastung in Verbindung gebracht.

Die Spalten C und D mit 6 und 12 Zyklen pro Grad bilden den für Biotoxine relevanten Bereich. Defizite, die sich hier bündeln, vor allem an beiden Augen, ergeben die Signatur, für die das Screening entwickelt wurde.

SpalteZyklen pro GradWas ein Defizit dort bedeutet
A1,5Niedrige Frequenz. Ein Defizit, das sich auf diese Spalte beschränkt, wurde in Einzelberichten mit Nährstoffmangel in Verbindung gebracht.
B3Niedrige Frequenz. Sie wird am besten zusammen mit Spalte A gelesen.
C6Relevant für Biotoxine. Defizite hier, an beiden Augen, haben das größte Gewicht.
D12Relevant für Biotoxine. Die zweite Hälfte der Signatur, die das Screening erkennt.
E18Reagiert auf Biotoxine, aber auch auf viele andere Einflüsse, und lässt allein deshalb weniger Schlüsse zu.

Ihr Bericht zeigt Ihre gemessene Kurve neben der Referenzkurve gesunder Menschen, mit Fehlerbalken für den Normalbereich. Liegt Ihre Kurve über der Referenz, ist Ihre Kontrastempfindlichkeit besser als die der Vergleichsgruppe. Ein Einbruch unter die Referenz in den mittleren Spalten ist der entscheidende Befund.

Was Ihr VCS-Testwert bedeutet

Zahlenwerte lesen Sie am besten als Ausgangswert für spätere Vergleiche. Ob ein Ergebnis positiv oder negativ ist, hängt vom Muster der Fehler über die Spalten ab und nicht von einer Summe. Wenn Sie zusätzlich Laborbefunde haben, liest das Werkzeug Testergebnisse verstehen Mykotoxin-Panels, ERMI- und HERTSMI-2-Werte und CIRS-Blutwerte zusammen mit einem VCS-Ergebnis.

Wie genau der VCS-Test ist

92 %
Sensitivität für CIRS-typische Erkrankungen
Unter 1 %
Falsch positive Ergebnisse bei nicht Exponierten
98,5 %
Zusammen mit dem Symptomfragebogen
Etwa 8 %
Falsch negative Ergebnisse, gehäuft in bestimmten Gruppen

Die berichtete Sensitivität für CIRS-typische Erkrankungen liegt bei etwa 92 %, bei weniger als 1 % falsch positiven Ergebnissen in nicht exponierten Gruppen. Zusammen mit dem Symptomfragebogen steigt die kombinierte Screening-Genauigkeit auf etwa 98,5 %. Die Zahlen stammen aus Shoemakers klinischen Daten von zehntausenden Patienten.

Die Rate falsch negativer Ergebnisse von etwa 8 % verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sie nicht zufällig verteilt ist. Falsch negative Ergebnisse häufen sich bei Menschen mit ungewöhnlich hoher Ausgangs-Kontrastempfindlichkeit, denn Kontrastsehen lässt sich trainieren. Künstler, Fotografen, Piloten, Profisportler, E-Sportler und Jugendliche sind überdurchschnittlich vertreten. Wer zu diesen Gruppen gehört, ein negatives Ergebnis hat und Beschwerden, die einem Gebäude folgen, hat Grund, weiter nachzuforschen.

Diese Zahlen beschreiben die Leistung als Screening und nicht als Diagnose. Ein positives Ergebnis zeigt also ein Muster, das zu einer Biotoxin-Belastung passt, und bestätigt keine Erkrankung. Zudem stammen die Werte aus einem großen Bestand klinischer Daten und nicht aus einer einzelnen unabhängigen, verblindeten Studie.

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Was die Kontrastempfindlichkeit sonst senken kann

Ein positives Ergebnis grenzt die Möglichkeiten ein, nennt aber keine Ursache, denn die Kontrastempfindlichkeit reagiert auf viele Einflüsse neben Schimmel.

Andere Biotoxin-Quellen erzeugen dieselbe Signatur, darunter Borreliose und ihre Co-Infektionen, Cyanobakterien (Blaualgen) und Dinoflagellaten wie Pfiesteria und die Auslöser der Ciguatera. Zu den nicht biologischen Ursachen gehören Schwermetalle, flüchtige organische Verbindungen, bestimmte Medikamente, Alkohol und Nährstoffmangel. Augenerkrankungen wirken, wie oben beschrieben, unabhängig davon.

Wegen dieser Bandbreite verbindet das Screening die Sehmessung mit einem Symptomfragebogen und der Vorgeschichte der Belastung. Das Sehdefizit zeigt, dass der Pfad betroffen ist, und die Vorgeschichte grenzt ein, wodurch.

Wiederholungstests und Behandlungsverlauf

Weil sich die Defizite zurückbilden, wenn die Entzündung abklingt, zeigen wiederholte Tests den Verlauf einer Behandlung, was ein einzelnes Ergebnis nicht leisten kann. In der Praxis wird zu Beginn einer Behandlung oft wöchentlich getestet, solange offen ist, ob eine Maßnahme wirkt. Hält die Besserung an, werden die Abstände auf zwei Wochen oder einen Monat verlängert.

Eine erneute Belastung bewirkt das Gegenteil. Die Kontrastempfindlichkeit sinkt meist innerhalb von drei bis fünf Tagen nach der Rückkehr in eine belastete Umgebung. Wiederholte Tests zeigen deshalb im Alltag, ob ein saniertes Gebäude wirklich unbedenklich ist oder ob ein neuer Ort zu den Beschwerden beiträgt.

Der Test ist hier kostenlos und unbegrenzt, sodass die Kosten keine Rolle dafür spielen, wie oft Sie ihn wiederholen.

Was Sie mit Ihrem Ergebnis tun können

Ein positives Ergebnis spricht dafür, eine Biotoxin-Belastung als ernsthafte Möglichkeit zu behandeln, ohne sie zu bestätigen. Sinnvolle nächste Schritte klären die Belastung und die Reaktion des Körpers. Dazu gehören der Abgleich Ihrer Beschwerden mit dem Muster einer Schimmelvergiftung und eine Untersuchung des Gebäudes, etwa per ERMI- oder HERTSMI-2-Staubtest oder durch Sachverständige. Entzündungswerte wie C4a, TGF-beta1, MMP-9, MSH und VIP besprechen Sie am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt, die diese Werte im Zusammenhang lesen können.

Auch ein negatives Ergebnis ist aufschlussreich. Folgen die Beschwerden keinem bestimmten Gebäude und gab es nie Probleme mit Feuchtigkeit, spricht das dafür, die Suche woanders fortzusetzen, bevor Sie Geld für Laboruntersuchungen ausgeben. Folgen die Beschwerden dagegen deutlich einem Ort, lohnt es sich, das oben beschriebene Profil falsch negativer Ergebnisse zu bedenken, bevor Sie Schlüsse ziehen.

Bei der Wahl zwischen den Laboroptionen hilft unser Vergleich von VCS-Test und Mykotoxin-Urintest, der zeigt, was beide messen und wofür sich das Geld zuerst lohnt.

Dieser Test im Vergleich mit anderen VCS-Angeboten

Neben diesem Test gibt es drei weitere Wege zu einem VCS-Test, die sich in Kosten, Zugang und Ergebnis unterscheiden.

AngebotKostenKontoSymptomabfrageWiederholung
Dieser TestKostenlosNicht nötigEnthaltenUnbegrenzt
VCSTest.comKostenlos, Beitrag für DetailsErforderlichNicht enthaltenGegen Beitrag
Surviving MoldGebühr für ErgebnisseErforderlichNicht enthaltenGebühr pro Ergebnis
FACT-Tafel in der PraxisTerminEntfälltDurch die FachpersonPro Termin

Dieser Test ist kostenlos, braucht weder Konto noch E-Mail-Adresse und lässt sich unbegrenzt wiederholen. Die Kalibrierung umfasst Pixeldichte und Gamma, beide Augen werden einzeln getestet, und der Fragebogen mit einundfünfzig Fragen läuft parallel zum Sehtest. Dadurch gilt die kombinierte Screening-Genauigkeit und nicht nur der Wert des Sehtests allein.

VCSTest.com arbeitet mit einem Modell aus kostenlosem Test und freiwilligem Beitrag. Nach der Registrierung gibt es einen ersten Test mit eingeschränkten Ergebnissen, und ausführliche Ergebnisse, ein druckbares PDF und Wiederholungstests gibt es gegen einen Beitrag. Das Angebot umfasst Konten für Behandelnde, die Weiterleitung von Ergebnissen und die Anbindung an elektronische Patientenakten, was gut zur klinischen Praxis passt.

Surviving Mold bietet den Test an, der mit Shoemakers eigenem Protokoll verbunden ist. Der Test selbst ist kostenlos, für die Ergebnisse fällt eine Gebühr an.

Der FACT-Test in der Praxis nutzt die gedruckte Tafel, nach deren Vorbild die Online-Tests entwickelt wurden. Eine Fachperson führt ihn unter kontrollierter Beleuchtung durch, was die Unsicherheiten der Kalibrierung ausschließt, dafür aber einen Termin erfordert.

Die praktischen Unterschiede liegen in drei Punkten: der Auswertung einer Symptomabfrage zusammen mit dem Sehtest, der automatischen Weiterleitung an eine Praxis und kostenlosen Wiederholungstests.

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Der Test ist derzeit auf Englisch verfügbar.

Häufige Fragen

Was ist ein VCS-Test?

Ein Test der visuellen Kontrastempfindlichkeit misst, wie gut Sie schwache Unterschiede zwischen Hell und Dunkel bei verschiedenen Detailgrößen erkennen. Im Biotoxin-Screening sucht er nach einem typischen Defizit bei 6 und 12 Zyklen pro Grad. Dieses Defizit spiegelt eine entzündungsbedingt verminderte Durchblutung des Sehnervs wider.

Ist der VCS-Test kostenlos?

Der Test auf dieser Website ist kostenlos, braucht weder Konto noch E-Mail-Adresse und lässt sich beliebig oft wiederholen. Andere Anbieter verlangen für ausführliche Ergebnisse einen Beitrag oder eine Gebühr.

Wie genau ist der VCS-Test?

Die Sensitivität für CIRS-typische Erkrankungen liegt bei etwa 92 %, mit weniger als 1 % falsch positiven Ergebnissen. Zusammen mit dem Symptomfragebogen steigt die kombinierte Screening-Genauigkeit auf etwa 98,5 %. Die falsch negativen Ergebnisse von rund 8 % betreffen vor allem Menschen mit ungewöhnlich hoher Ausgangs-Kontrastempfindlichkeit.

Kann ich den VCS-Test mit Brille machen?

Ja. Tragen Sie Ihre gewohnte Korrektur, wenn Sie sie im Testabstand normalerweise brauchen. Polarisierende Gläser, Blaulichtfilter und getönte Gläser zur Kontrastverstärkung verfälschen die Ergebnisse und sollten abgenommen werden.

Kann ich den VCS-Test am Smartphone machen?

Ja, neuere Smartphones und Tablets sind sogar die bevorzugten Geräte, weil ihre hohe Pixeldichte eine genaue Darstellung bei bequemem Abstand erlaubt. Laptops sind die unzuverlässigste Wahl, weil ihre Bildschirme nach einigen Jahren von der Spezifikation abweichen.

Was bedeutet ein positiver VCS-Test?

Er zeigt ein Defizit der Kontrastempfindlichkeit in dem Muster, das mit einer Biotoxin-Belastung verbunden ist. Das spricht für eine weitere Abklärung, bestätigt aber keine Ursache. Co-Infektionen bei Borreliose, Schwermetalle, bestimmte Medikamente und Augenerkrankungen können ähnliche Defizite verursachen.

Wie oft sollte ich den VCS-Test wiederholen?

Zu Beginn einer Behandlung wöchentlich, solange offen ist, ob eine Maßnahme wirkt, und später alle zwei Wochen oder monatlich, wenn die Besserung anhält. Da Defizite innerhalb von drei bis fünf Tagen nach erneuter Belastung zurückkehren, zeigen Wiederholungstests auch, ob eine Umgebung wirklich unbelastet ist.

Kann der VCS-Test eine Schimmelerkrankung diagnostizieren?

Nein. Er ist ein Screening, das ein abklärungsbedürftiges Muster erkennt. Zu einer Diagnose gehören die Vorgeschichte der Belastung, die Bewertung der Symptome, Laborwerte und die ärztliche Beurteilung.

Warum muss der Bildschirm kalibriert werden?

Bildschirme unterscheiden sich in Pixeldichte und Gamma, sodass dieselben Vorgaben die Streifenmuster auf verschiedenen Geräten in unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichem Kontrast darstellen. Die Kalibrierung gleicht beides aus, und die Ergebnisse eines unkalibrierten Kontrasttests lassen sich nicht mit Referenzdaten vergleichen.

Was ist der Unterschied zum VCS-Test von Surviving Mold?

Surviving Mold bietet den Test an, der mit Shoemakers Protokoll verbunden ist. Der Test ist kostenlos, für die Ergebnisse fällt eine Gebühr an. Dieser Test ist durchgehend kostenlos, braucht keine Registrierung, wertet den Fragebogen mit einundfünfzig Fragen zusammen mit dem Sehtest aus und lässt sich unbegrenzt wiederholen.